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Pepper Rabbit – Older Brother

Es hat mich mal wieder ein Lied gefangen und will mich in diesen Tagen nicht loslassen.

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i am kloot

“we fuck and we fight, someone else does the dishes”
I Am KlootJohn (Gesang, Gitarre) Pete (Bass) und Andy (Schlachgzeug) spielen zusammen Lieder über “desaster” – “drinking and desaster“, “love and desaster” oder “music and desaster” und weil ich euch glücklich machen möchte, habe ich mein persönliches Best Of von I Am Kloot zusammengestellt.

I Am Kloot aus Manchester haben bisher 5 Studioalben, ein B-Seiten und ein Live-Album veröffentlicht. Doch trotz (abgesehen von dem vom Majorlabel produzierten dritten Album) hervorragendster Kritiken für jedes Album reicht es nie für den wirklichen Durchbruch, sondern eher gerade einmal so zum Leben. Auch das aktuelle Album “The Sky at Night” auf dem viele Hoffnungen ruhen, scheint den drei Engländern nicht vollends den verdienten Ruhm zu verschaffen.

Und keiner der sie kennt, weiß warum. Die Texte und Melodien von Gitarrist und Sänger John sind unglaublich lebensnah und ehrlich und wundervoll “Do you fancy a drink? I know a place called the brink, you wanna go there?”, “hey. could you stand another drink, i’m better when i don’t think. it seems to get me through”, “and so what is love? and who am i? to dare to pull the stars from your favourite sky… “, “There’s blood on your legs. I love you.

Ich möchte euch mit der kleinen Lieblingsliederzusammenstellung ein wenig näher and die Kloots führen. Schließlich hätten sie es verdient.

Hier die Tracklist:

1. I Am Kloot – From Your Favourite Sky (2:54)
2. I Am Kloot – Twist (2:57)
3. I Am Kloot – Someone Like You (3:07)
4. I Am Kloot – Stop (3:56)
5. I Am Kloot – Storm Warning (3:59)
6. I Am Kloot – Sand and Glue (4:06)
7. I Am Kloot – Proof (2:45)
8. I Am Kloot – Fingerprints (4:33)
9. I Am Kloot – Suddenly Strange (2:59)
10. I Am Kloot – Life In A Day (2:46)
11. I Am Kloot – You Gotta Go (3:10)
12. I Am Kloot – To The Brink (4:18)
13. I Am Kloot – The Red Dress (Bonus Track) (4:24)
14. I Am Kloot – Morning Rain (3:20)
15. I Am Kloot – Down At The Front (3:56)
16. I Am Kloot – Deep Blue Sea (3:55)
17. I Am Kloot – Twist (French) (3:21)
18. I Am Kloot – I Believe (4:55)
19. I Am Kloot – Astray (1:41)
20. I Am Kloot – No Fear Of Falling (2:10)

und hier der downloadlink

PS: Auf Tour kommen die Jungs auch bald:
October
Mon 25th October – Gleis 22, Munster, Germany – ticketstickets
Tue 26th October – Uebel & Gefahrlich, Hamburg, Germany – ticketstickets
Wed 27th October – Postbahnhof, Berlin, Germany – ticketstickets
Fri 29th October – Longhorn, Stuttgart, Germany – ticketstickets

November
Mon 1st November – Backstage Halle, Munich, Germany – ticketstickets
Wed 3rd November – Zakk, Dusseldorf, Germany – ticketstickets
Thu 4th November – Brotfabrik, Frankfurt, Germany – ticketstickets

The Blue Van – Man Up

The Blue Van

The Blue Van

Spaßmusik!

Ich geb’ ja zu, viele Künstler die ich hier vorstelle sind eher was für die einsamerern Stunden. Ein wenig Jammer-Musik, ein bisschen zum verkriechen. Dabei ist doch jetzt endlich Frühling und wir wollen tanzen und uns verknügen.

Wir wollen mit der Hüfte wackeln und hin und her springen. Manche von uns zumindest… Und für die sind The Blue Van genau das richtige. Garantiert.

Sie klingen nach gut gelaunten Kooks, gepaart mit ein wenig Fratellis (kennt man die noch?), Jet und iiirgendwo klingt manchmal ein klein wenig Wolfmother durch – Man könnte es auch einfach Rock ‘n’ Roll nennen, was die vier Dänen da raushauen. Einwandfreier Rock ‘n’ Roll.

Mit “Man Up” und “There goes my love” schreien nur so danach betanzt zu werden und wer zu “Lay me down and die” nicht irgendelche Roadtrip-Ambitionen entwickelt, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

Natürlich ist das Album nicht das innovativste oder abwechslungsreichste… Aber genau das wollen wir ja irgendwo auch manchmal. Spaß, Sorglosigeit und mitgerissen werden, genau dafür ist das Album da. Es kann auf jeden Fall zum Soundtrack eures Sommers beitragen!

Also: Album runterladen, Freunde, Grill und Lautsprecher einpacken und ab auf die Frühlingswiese.

The Blue Van – Man Up probehören

The Blue Van bei Myspace

http://www.myspace.com/thebluevan

Cold War Kids – Behave Yourself

Die Cold War Kids aus dem schönen Kalifornien haben am Anfang des Jahres (oh Gott, es ist schon wieder fast April und das erste Viertel bald rum) eine kleine hübsche EP veröffentlicht. Die Jungs, die schon zu Schulzeiten angenfangen haben Musik zu machen, könnte man ganz gut irgendwo in die Indie-Rock Schublade stecken. Hören sich manchmal ein wenig nach den Shout Out Louds an, aber auch ein wenig nach The Black Keys (von denen ich euch unbedingt auch noch einen neuen Song vorstellen muss!). Der Opener “Audience for One” groovt herrlich und Nathan Willet’s Stimme ist vor Allem in “Sermons“, schon wieder so einem unglaublich verzweifelten Blues (“Lord have mercy on me”), durchdringend – ein wenig Gänsehaut zeigt sich da sogar.

Es ist eine hübsche EP geworden, bevor sie jetzt ihr drittes Album aufnehmen wollen. Es soll ab jetzt etwas größer werden, mit Produzenten die mit Tom Waits und Modest Mouse zusammen gearbeitet haben wird jetzt im Studio gebastelt. Die Behave Yourself-EP ist also vielleicht das letzte Cold War Kids Album vor dem großen Hype. Fünf Musikstücke die man sich in Ruhe noch anhören kann.

Cold War Kids – Behave Yourself probehören

Cold War Kids bei Myspace

a little bit of bits

So, endlich kommt die lang geplante, kleine ausschließlich feierbare Electro-Compilation. Ich habe euch ein paar Klassiker zusammen mit wundervollen, aktuellen Sachen zusammen gestellt. Natürlich mit dabei: Boys Noize. Um die kommt man einfach nicht drumrum. Aber das bummst auch einfach so herrlich. Ich könnte jetzt irgend eine Frühlings-Metapher breittreten, aber das erspar ich uns. Einfach ein paar wunderbare Lieder zum ein wenig austicken. Schon allein wenn Dizzee “Bonkers” sagt. Zappel Zappel. “Woop Woop”.  Ich hoffe ihr habt tolerante Nachbarn und fleißige Lautsprecher. Ja, viel mehr gibt’s dazu auch nicht zu sagen.

Viel Spaß mit dem Quatsch!

Download hier

Playlist:

1. Adam Sky vs. Mark Stewart – We Are All Prostitutes (Crookers Remix) (6:26)
2. Bassnectar – Magical World feat. Nelly Furtado (5:08)
3. Beach Boys – Good Vibrations (Stanton Warriors Remix) (6:34)
4. Bonaparte – Anti Anti (3:16)
5. Boys Noize – & Down (4:18)
6. Boys Noize – Sweet Light (Boris Dlugosch Remix) (4:47)
7. Crookers ft. Soulwax & Mixhell – We Love Animals (4:53)
8. Crookers – Cooler Couleur Ft. Yelle (4:37)
9. Digitalism – Home zone (2:08)
10. Dizzee Rascal & Armand Van Helden – Bonkers (Club Mix) (5:19)
11. Juri Gagarin – Rabota (4:06)
12. Justice – Waters Of Nazareth (Erol Alkan Remix) (5:08)
13. Miike Snow – Black & Blue (Netsky Remix) (5:20)
14. Prototypes – Tir au pigeons (3:30)
15. Röyksopp – Happy Up Here (Boys Noize Remix) (5:32)
16. Sebastian – Ross Ross Ross (2:57)
17. The Bloody Beetroots – Warp 1.9 (feat. Steve Aoki) (3:29)

18.  The Young Punx – Ready For The Fight (Phonat’s Punkstep remix) (3:44)

Wayne Jackson – Halleluja

Auch heute möchte ich euch wieder ein schönes Liedchen aufdrängen. Es heisst “Halleluja”, ist aber keine Coverversion von Leonard Cohen’s  Titel, sondern Wayne’s aktuelle Single von seinem Album “Undercover Psycho”.

Hier also das Video dazu, aufgezeichnet bei der wirklich empfehlenswerten Seite Balcony TV

Wayne Jackson bei Myspace

Balcony TV

Gisbert zu Knyphausen – Melancholie

Gisbert zu Knyphausen hat ein schönes Video zu einem schönen Lied veröffentlicht. Das neue Album von ihm kommt gegen Ende April raus und kurz danach kommt er auf Tour.

Sehr empfehlenswert, alles.



Rocky Votolato – True Devotion

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Rocky Votolato. Eigentlich sollte dieser Mann doch glücklich sein. Er ist seit 10 Jahren mit einer tolle Frau verheiratet und hat zwei Kinder. Er hat eine wunderbare Stimme und verdient  mit dieser sein Geld. Eigentlich ein ganz normales, gutes Leben. Aber irgendwie… fehlt ihm etwas zum Glück. Es scheint, als wird er immer wieder auf den Boden geworfen. Er singt Liebeslieder in Abschiedsstimmung, Lobgesänge über Dinge die er scheinbar gerade loslässt. Manchmal wütend, aber meistens verzweifelt. “True Devotion” macht da keine Ausnahmen. Wahre Hingabe, schon die ersten zwei Lieder machen ruhig, beinah melancholisch. Fragments und Red River werden umso verzweifelter, lauter. Der folkige, texanische Einfluss aus den letzten Alben hat sich ein wenig zurückgezogen, das Album kommt insgesamt spartanischer aus. Meist reicht eine Akustikgitarre, ein leise raschelndes Schlagzeug und manchmal mogelt sich eine E-Gitarre behutsam in den Vordergrund.

Bevor Rocky Votolato seine Solokarriere startete, spielte er mit seinem Bruder Cody Votolato in der Band Waxwing. Cody gründete die post-hardcore Band “The Blood Brothers” und Rocky machte 1999 eben Solo weiter. Von ihm gibt es insgesamt 6 komplette Studioalben.

Nach seinem letzten Album “The Brag and Cuss” hat der Singer & Songwriter sich 3 Jahre zurück gezogen, verschiedene Aktionen für Natur und gegen “global poverty” unterstützt oder eine Wohnzimmer-Tour durch Amerika gemacht. Das neue Album, das seit Freitag 26. Februar in den Läden und bei I-Tunes zu haben ist, ist wieder näher an seinen erfolgreichsten Alben Suicide Medicine und Makers und eigentlich einfach unglaublich schön. Schaurig-Schön.

Den Song “Red River” gibt’s auf seiner Homepage zum anhören und runterladen.

http://rockyvotolato.com/

True Devotion und Suicide Medicine probehören.

Efterklang – Magic Chairs

Efterklang

Efterklang

Efterklang heisst die nächste bemerkenswerte Entdeckung der letzten Wochen. Ein paar Dänen irgendwo zwischen Radiohead, Sigur Rós und Coldplay.

Ihr drittes Album gibt’s seit dem 22. Februar und ist ein unglaublich feines Stück. Filigrane und schöne Melodien untermalt von kräftigen Drums. Leidenschaftlicher Gesang und eine Fülle an Instrumenten begeistern ab dem ersten Lied “Modern Drift”. Das ist eindeutig ein März-Lied. Das Klavier setzt ein… Man denkt an erste Narzissen oder Osterglöckchen halten dem nächtlichen Temperaturen stand. “I can keep my head inside. When the morning drift is all i have”. Bäume und Büsche sind mit dem weissen Raureif bedeckt und das Gras erholt sich langsam vom Winter und reagiert auf die warmen Sonnenstrahlen mit einem saftigen Grün. Ein Reh schaut scheu, steht, guckt. Die Drums setzen ein. Das Tier hüpft fort… Die Sonne geht auf und der Tag nimmt seinen Lauf. Mit allem was ein Tag, einen  Tag werden lässt. Das Klavier ist in der Zwischenzeit zu einem Synthie geworden. Das Schlagzeug hat Unterstützung von einer Pauke bekommen. Die Streicher haben sich zusammengefunden und heimlich mogelt sich eine Posaune dazu. Und alles ist so unglaublich gut.

Und weil ich gerade eine unglaublich tolleLive-Session von ihnen gefunden habe, lasse ich das mit dem schreiben jetzt sein und drücke euch hier diesen wunderbaren Link in die Hand. Hört! Schaut. 20 Minuten wundervolle Musik von Efterklang, perfekt im Studio aufgenommen bei ihrem Label in London:

Two Door Cinema Club – Tourist History

endlich, ein neuer hype!

Two Door Cinema Club

Two Door Cinema Club

Das sind die drei Jungs der Dänischen Band “Two Door Cinema Club”. Mit ihrer Topplatzierung in den schweizer FM4-Charts und ihrer Buchung für das Southside & Hurricane Festival haben sie vielleicht schon das ein oder andere Interesse geweckt, und es ist gut möglich, dass in ein paar Monaten noch einige Menschen mehr über sie schreiben und reden. Und weil wir so hip und unglaublich aktuell sind, schreiben wir heute schon von ihnen. Was gibts da groß zu sagen? Hört sich an wie Dashboard Confessional, Bloc Party mit ein wenig Metric. Oder so. Sehr stimmige Mischung irgendwie. “I can talk” ist ein zukünftiges SuperIndieDiskoParty-Lied, das ihr garantiert die nächsten Wochen hören werdet. Tracks wie “What you know” kann man sich sehr gut im Radio anhören, ohne dass man sich drüber ärgern muss. Eigentlich ist die Musik nichts aussergewöhnliches, herausragendes, aber sie macht einfach Spaß. Sie vertreibt einem den Winter und den Prüfungsstress. Sie sind tanzbar, aber nicht zu schrill. Die Stimme ist weich, die Gitarre dudelt ihre Melodien mal im Vordergrund, mal legt sie einen einfachen Teppich in den Hintergrund. Und alles mit elektronischem Drumset und kleinen süßen Effekten versüßt.

Das Album “Tourist History” kommt am 1. März raus und wird sicher seinen Weg in die Ohren der Zielgruppe finden. Gute Popmusik mit netten Rock und Elektro-Einflüssen – da motz ich nicht. Das Album kann man gemütlich nebenher durchhören – wenn man nicht aufpasst zieht es ziemlich schnell an einem vorbei (auch, weil es nur 32 Minuten daeurt). Eigentlich kein Album zum intensiv hören, sondern zum plätschern lassen. Wenn da nicht eben dieses “I can talk” wäre. Da zucken die Füße, da ist der Hype berechtigt.

Macht euch am besten selbst ein Bild.

Hier auf Myspace

“I can Talk” auf Youtube

Album “Tourist History” probehören

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